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Martin Leitner

Drachenfliegen/ Eisspeedway

Geb.:

03.08.1978

Beruf:

Sprenglermeister

Wohnhaft:

Kössen

Was ist Eisspeedway?

Eisspeedwayrennen sind Sprintrennen auf einem Eis-Oval, die auf Kunst- oder Natureis ausgetragen werden. Eisspeedwayrennen finden ausschließlich in Stadien statt und sind somit besonders Umwelt- und Zuschauerfreundlich; von jedem Platz aus kann das gesamte actionreiche Renngeschehen verfolgt werden.

Wer bremst hat Angst!

... und ist beim Eisspeedway falsch aufgehoben! Eine Eisspeedway- Maschine verfügt nämlich über keine Bremsen! Die Geschwindigkeit (Speed) - bis zu 130 km/h - kann lediglich durch Regulierung des Gasgriffes verringert werden. Bei einigen Kurvenfahrten und den extremen Schräglagen, bei denen die Fahrer teilweise das Eis mit der Schulter berühren, würden Bremsen das Unfallrisiko erhöhen. Somit wird von den Fahrern, bei ihren Rennen in den Stadien der Welt, immer das nötige "Fingerspitzengefühl" gefordert.
Furchterregende 28mm lange Spikes auf den Reifen der Maschinen, ziehen die größte Aufmerksamkeit der Zuschauer, die zum ersten Mal dabei sind, auf sich. Circa 350 Spikes geben der Maschine den nötigen Halt um bei Durchschnittsgeschwindigkeiten von 100 km/h mit der der Schulter auf der Eisfläche durch die Kurven jagen zu können. Die 350 Spikes sind auf die Vorderund Hinterräder der Spikebikes verteilt. Auf Grund der direkten Kraftübertragung durch die Spikes, die sich tief in das Eis bohren, stehen die 500ccm-Maschinen einem Formel 1-Rennwagen in punkto Beschleunigung in nichts nach. Eisspeedway wird auf Spezialmaschinen gefahren. Die speziell für diesen Sport entwickelten Motoren sind nebenbei auch noch sehr umweltfreundlich. Es wird ausschließlich Methanol als Treibstoff verwendet, das nahezu rückstandsfrei zu Wasserdampf verbrennt.

Was haben Drachenfliegen und Eisspeedway gemeinsam?

Eigentlich nicht viel. Es sei denn man heißt Martin Leitner und wechselte von einem Metier ins andere. "Mascht" wohnt nur wenige Kilometer von Günther Bauer (Eisspeedway Vizeweltmeister) entfernt und probierte in Flims 2004 erstmals in einem Eisspeedwayrennen die extreme Schräglage.