Partikel
22.12.2014

Bordairline 2015

Fliegen mit neuem Anlauf

Begonnen hat die Geschichte von Bordairline 2008 mit nur einem einzelnen Rennen. Heli Eichholzer, der Gewinner des ersten Rennens, hatte auch die Idee, daraus eine komplette Rennserie, die Biotech Bordairlineserie, zu machen. Seit 2009 findet diese Adventure Rennserie der besonderen Art, eine Mischung aus Paragleiten und Querfeldeinlauf, bei der es nicht nur auf Flugtechnik sondern auch auf Taktik, Navigation, und  körperliche Fitness ankommt, nun statt.   

Im Starterfeld der letzten Jahre fanden sich, unter vielen anderen Weltklasseathleten, auch viele bekannte Namen wie: Heli Eichholzer (vielfacher österreichischer Staatsmeister und X- Alpsteilnehmer), Paul Guschlbauer (X-Alpsteilnehmer), Thomas Hofbauer (X-Alpsteilnehmer), Sebastian Huber (X-Alpsteilnehmer) und der Schweizer Welt und Europameister und 3-fache X-Alps Gewinner Chrigel Maurer.

Die Bordairline Serie hat sich mittlerweile als Wettbewerbsformat in der Szene etabliert und ist mittlerweile ein Adventure Rennen für alle, die X-Alps Luft schnuppern wollen. Nicht unbegründet war die Serie auch schon öfters ein Sprungbrett für einen heiß begehrten X-Alps Start, den schon Athleten wie Paul Guschlbauer, Thomas Hofbauer, Gerald Gold und Sebastian Huber für sich nutzen konnten.

Die Regeln sind denkbar einfach (sie wurden zum größten Teil von dem zur Gesamtwertung zählenden Crossalpsbewerbes übernommen): der Start erfolgt am Renntag um 8 Uhr am jeweiligen Austragungsort (2015 sind Rennen in Österreich, Italien und eventuell in Slowenien und der Schweiz geplant). Von dort aus gilt es, sich zu Fuß und fliegend mit der kompletten Flugausrüstung möglichst weit vom Startpunkt zu entfernen, um spätestens nach 33 Stunden am nächsten Tag um 17 Uhr wieder am Ausgangspunkt anzugelangen – die direkte Linie zählt, die Nutzung von Bergbahnen und Autotransporten sind natürlich verboten, mindestens 20 % der Strecke müssen dabei geflogen werden. Wer es bis 17 Uhr nicht retour ins Ziel schafft, erhält Strafpunkte. Eine der Schwierigkeiten liegt also in der Wahl des Wendepunktes, bzw. darin, am ersten Bewerbstag festzulegen, welche Strecke man sich für den zweiten Renntag zumutet.

Voriges Jahr wurden drei Bordairlinebewerbe ausgetragen. Diese und der Crossalpsbewerb an der Hochries zählen jeweils zu einer Gesamtwertung, die Sebastian Huber 2014 knapp vor Thomas Hofbauer und Willi Ludwig gewinnen konnte.

Die Gesamtsieger der letzten Jahre waren: 2009 Paul Guschlbauer, 2010 Martin Steinbichler, 2011 und 2012 Thomas Hofbauer, 2013 Sebastin Huber, 2014 Sebastin Huber.

Für 2015 hat sich das Organisationsteam rund um Petra Vorderegger und Norbert Langbrandtner einige neue Highlights, wie zum Beispiel eine Teamwertung, einfallen lassen. Dies soll sowohl mehr Renneinsteiger zur Teilnahme motivieren als auch die Teilnehmer allgemein dazu anspornen, ihre „persönlichen“ Grenzen kennenzulernen.

Die ersten Termine für 2015 stehen auch schon bereits fest:

Radsberg: 1-3 Mai

Donnersbach: 22-23. August

Tolmin: 26.-27. September

Die restlichen Termine werden bald bekannt gegeben. 

Infos gibt’s auf: www.bordairline.com